Verteilung von Fett und Haaren bei Säugern

In dieser Aufgabe geht es um die Funktionen von Haaren und Fett und um ihre Verteilung auf und im Körper. Einige Arten haben besondere Speicherorte für Fett entwickelt. Manche Tiere haben keine gleichmäßige Verteilung der Haare auf ihrem Körper. Dafür sollen einige Beispiele genannt werden.
Eisbär: Er hat ein sehr (extrem) dichtes Fell, dessen untere Schichten auch noch wasserundurchlässig sind, und ebenso ein sehr dickes Unterhautfettgewebe praktisch über dem gesamten Körper.
Wal: Er ist auf dem Körper völlig unbehaart, besitzt aber ein extrem dickes Fettpolster unter der gesamten Haut (bis zu 15 cm). Im Prinzip gilt Ähnliches für Robben.
Kamel: Lebt in heiß-trockenen Wüstengebieten. Es hat nur eine sehr dünne Fettschicht unter der Haut, nur eine spärliche Behaarung und speichert sein Fett vorwiegend in den Höckern (kein Wasserspeicher wie man gelegentlich hört). Zur Verteilung der Haare auf seinem Körper siehe die ausgelegte Abbildung (s.a. Grzimek oder Brehm).
Gelbfußbeutelmaus: lebt in trockenen Gebieten Australiens in Erdhöhlen und Felsspalten, ist behaart und speichert sein Fett hauptsächlich in der Schwanzwurzel. Es hat ebenfalls nur wenig Fettgewebe unter der Haut.
Zwischen dem Kamel und dem Wal gibt es einige bemerkenswerte Übereinstimmungen. Diese bestehen darin, daß beide ein relativ großes Blutvolumen und eine hohe Hämoglobinkonzentration im Blut besitzen, bezogen auf andere Wirbeltiere. Außerdem können beide ihre Nase fest verschließen.

a) Zählen Sie die Funktion(en), die Behaarung und Fettpolster bei verschiedenen Tierarten haben können möglichst vollständig auf und nennen Sie jeweils Beispiele dazu.
b) Welche Unterschiede in der Behaarung würden Sie wann, wo und bei welchen Tierarten erwarten ? Was hat das mit dem Lebensraum zu tun ? Begründen Sie Ihre Meinung.
c) Versuchen Sie die Orte der Fettspeicherung und die Verteilung der Haare bei den oben genannten Tierarten zu verstehen und zu erläutern.
d) Stellen Sie Überlegungen zu den oben aufgeführten Gemeinsamkeiten von Kamel und Wal an.

Mario Hupfeld ,78464 Konstanz, Mario.Hupfeld@uni-konstanz.de
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