Kommentierte Literaturliste
(zuletzt ergänzt 27. 12. 2001)

Ich stelle hier lesenswerte Literatur aus meiner eigenen Bibliothek zusammen, auf die ich mich dann auf meinen Seiten beziehen kann. Es handelt sich um Bücher, die ich wenigstens zu einem Teil gelesen habe. Dazu schreibe ich einen kurzen z.T. natürlich sehr persönlichen und subjektiven Kommentar, wie ich das Buch empfunden habe. Das Buch kann natürlich auf andere Leser eine ganz andere Wirkung haben.

Literatur ist sehr wichtig, besonders gute Literatur. Unter guter Literatur verstehe ich solche, die mich zum Mit- und Weiterdenken anregt. Leider gibt es das nicht allzu oft. In älteren Lehrbüchern war es üblich, nur wirklich gesichertes Wissen zu behandeln. Das war im Grunde sehr negativ, weil sie dadurch sehr trocken waren und nicht zum eigenen Nachdenken anregten. Das hat sich selbst in Standardwerken geändert, in denen heute auch Sachverhalte dargestellt werden, die noch nicht geklärt sind. Trotzdem ist es natürlich so, dass in den Standardwerken primär Wissen so aufbereitet wird, dass Schüler oder Studenten es so lernen können, wie es dort vorgetragen wird. Das ist ja der Sinn dieser Werke.

Wegen des raschen Wissenszuwachses werden viele Bücher heute gemeinsam von mehreren Spezialisten geschrieben. Das hat zwar den Vorteil, dass zu jedem Gebiet ein absoluter Spezialist schreibt, und dass man davon ausgehen kann, dass dort das neueste Wissen dargestellt wird, aber es hat auch den Nachteil, dass das Buch nicht in einem Fluss geschrieben wurde und dass viele Autoren einen sehr langweiligen Stil haben. In der Regel lese ich solche Bücher nicht gern.

Ich lese am liebsten Bücher, in denen Autoren mit Enthusiasmus ihre eigene Theorie darstellen zu irgendeinem Thema. Sie sind begeistert von der Materie, so springt das auf den Leser über. Sie wollen den anderen von ihrer Theorie überzeugen. Das erfordert natürlich, dass man auch andere Autoren zu demselben Thema liest. Auf diese Weise lernt man unterschiedliche Positionen sehr gut kennen und das fördert auch die Herausbildung eines eigenen Standpunktes. Es ist auch vom Mitdenken her anregender. Solche Bücher werde ich in Blauer Schrift darstellen, andere wichtige Bücher in Fettdruck.

 

Alberts, B. u.a.
Molekularbiologie der Zelle
VCH, Weinheim, 1997

Das Buch ist zu einem absoluten Standardwerk geworden. Es werden Cytologie, molekulare Genetik, die intra- und interzelluläre Organisation der Zellen besprochen. Das Buch ist didaktisch hervorragend aufgebaut und mit wunderbaren Bildern ausgestattet. Alle Überlegungen werden in einen evolutiven Rahmen gestellt.

Arthur, Wallace
The Origin of Animal Body Plans
University Press, Cambridge, 1997

Mit ähnlichem Anliegen wie Raff geschrieben, aber auf sehr viel einfacherem Niveau. Interessant geschrieben, ich fand es über weite Stecken spannend, fieberte dem entgegen, was nach den Überschriften noch zu erwarten war, war am Ende aber wegen fehlender Tiefe etwas enttäuscht. Trotzdem ist es für diejenigen, die sich neu mit dem Thema befassen sehr zu empfehlen.

Bate, M. und Arias, A. (Hrg)
The Development of Drosophila melanogaster
Cold Spring Harbor Press, 1993

Umfassende Darstellung der embryonalen Entwicklung von Drosophila in zwei Bänden plus beigefügtem Atlas mit Abbildungen. Jedes Kapitel ist von einem Spezialisten geschrieben.

Begon, M., Harper, J. L., Townsend, C. R.
Ökologie
Birkhäuser Verlag, Basel, 1990

Eines der wenigen interessanten Ökologiebücher. Es ist ein Buch, in dem versucht wird, ein Gesamtverständnis für das Zusammenleben der Tiere und Pflanzen zu erreichen. Ökologie wird als Grundlage evolutiver Überlegungen gesehen, was man für die meisten anderen Bücher nicht sagen kann. Der Stoff wird auf drei Ebenen abgehandelt, der des Organismus, der Populationen und der Lebensgemeinschaften. Schon die Überschrift des ersten Kapitels deutet an, dass man hier andere Wege geht: "Die Übereinstimmung zwischen Organismen und ihren Umwelten". In diesem Werk habe ich zum ersten Mal etwas über den modularen Aufbau von Organismen erfahren.

Bolsover, S.R.
From Genes to Cells
Wiley, New York, 1997

Als Einführung gedacht. Knappe Darstellung cytologischer und genetischer Themen mit großen stark schematisierten Abbildungen. Hier z.B. interessante kurze Darstellungen zur Zellteilung, intrazellulären Kommunikation, cystischen Fibrose u.a.

Campbell, N. A.
Biologie
Spektrum, Heidelberg, 1997

Übersetzung aus dem Amerikanischen. Als einführendes Standardlehrwerk gedacht, das die gesamte Biologie behandelt. Daher auch von Oberstufenschülern gut nutzbar.

Carroll, S. B. u.a.
From DNA to Diversity
Molecular Genetics and the Evolution of Animal Design
Blackwell Science, Oxford, 2001

Ein kleines Büchlein, das ich vor Kurzem angeschafft habe. Es wäre für Oberstufenschüler und beginnende Studenten geeignet, wenn sie englische Texte lesen können. Gut geschriebene und excellent bebilderte Darstellung des "genetischen Toolkits" für die Entwicklung der Tiere, die Evolution der "Toolkits" und die Evolution morphologischer Neuheiten.

Doerfler, W.
Foreign DNA in Mammalian Systems
Wiley-VCH, Weinheim, 2000

Dieses Buch habe ich angeschafft, weil ich etwas über den horizontalen Gentransfer erfahren wollte. Das ist ja eine der Gefahren, die Gegner der Gentechnik befürchten. Es werden Methoden besprochen Fremd-DNA in einem Genom zu finden und Konsequenzen erörtert, die ihre Integration nach sich ziehen.

Gehring, W. J.
Master Control Genes in Development and Evolution: The Homeobox Story
Yale Univ. Press, New Haven, 1998

Gehring berichtet hier im Wesentlichen von seinen eigenen Forschungen, wie er dazu gekommen ist, welche Fragen sich aufgetan haben, welche Überraschungen er erlebt hat, usw. Daher ist das Buch natürlich sehr subjektiv geschrieben, aber interessant zu lesen. Die Hox-Gene sollte heute jeder Biologe kennen, denke ich, sie sind in einem stark konservierten Genkomplex angeordnet und determinieren die Differenzierung von Längsachsen in Organismen.

Gerhart, J. und Kirschner, M.
Cells, Embryos, and Evolution
Blackwell, Malden, 1997

Ein absolut hinreißend und spannend zu lesendes Buch. Stark auf evolutive Integration des gesamten Tierreiches ausgelegt. Es beginnt mit der überraschenden Konservierung der wichtigsten Prozesse bei Eukaryonten und Prokaryonten, behandelt Entstehung evolutiver Neuheiten, Entwicklung von Körperbauplänen, deren Robustheit und Flexibilität.

Gilbert, S. F.
Developmental Biology
Sinauer, Sunderland, 2000 (6.th ed.)

Ein Buch, das sehr in die Tiefe geht. Ein absolutes "Muss" für jeden, der sich mit moderner Entwicklungsbiologie beschäftigen will. Die Entwicklung aller wichtigen odellorganismen wird auf molekulargenetischem Niveau behandelt. Die Bebilderung ist brilliant. Über das Internet können zu jedem Kapitel Ergänzungen und die neuesten Daten eingeholt werden. Adresse: Zygote
Dem neuen Buch liegt eine CD bei, auf der wichtige Entwicklungsprozesse filmisch (130 Videos) und auf andere Weise (300 Bilder) dargestellt sind. Außerdem ist eine Zusammenstellung wichtiger Links auf der CD enthalten.
Drei Kapitel der neuen Auflage sind frei im Internet zugänglich über den Verlag Sinauer.

Gilbert + Raunio
Embryology
Sinauer, Sunderland, 1997

Kurze Darstellung der Emryologien der verschiedenen Tierstämme. Zur Ergänzung für diejenigen gedacht, die sich intensiv mit der Entwicklung von Drosophila beschäftigt haben, um zu erkennen, dass es auch andere Entwicklungstypen gibt.

Glick, B.R. u. Pasternak, J.J.
Molekulare Biotechnologie
Spektrum, Heidelberg, 1995

Ein Werk, das man zu Rate ziehen kann, wenn man sich für die rein technische Seite der Biotechnolgie interessiert. Viele Verfahren der Rekombinationstechnik, industrieller Syntheseverfahren u.a. werden hier dargelegt. Es wird kaum Wert auf biologische Zusammenhänge gelegt.

Hall, B. G.
Phylogenetic Trees
Made easy
Sinauer,, Sunderland, 2001

Ein Buch, das Schritt für Schritt den Leser dazu führt, selber phylogenetische Stammbäume mit Hilfe molekularer Daten zu konstruieren. Dabei wird ganz klar aufgezeigt, welche Programme man dafür benötigt und wo man sie im Internet herunter laden kann (Ich bin noch nicht dazu gekommen, es auszuprobieren).

Hall, B. K.
Evolutionary Developmental Biology
Chapman + Hall, London, 1992

Behandelt die Zusammenhänge zwischen Evolution und Entwicklung. Die historische Entwicklung der Theorien der evolutionären Entwicklungsbiologie wird hier dargelegt. Es wird auch die Fauna von Burgess besprochen. Die Bebilderung ist knapp und von geringer Qualität.

Heinrich, Bernd
Hot-Blooded Insects
Springer, Heidelberg, 1993

Heinrich ist aus Deutschland ausgewandert und erforscht die Thermoregulation bei Insekten. Er lehrt an der Universität von Vermont. Er legt hier ein recht persönlich geschriebenes Buch vor, das sich mit der Thermoregulation aller größeren Gruppen von Insekten beschäftigt (Schmetterlinge, Libellen, Grashüpfer, Bienen, Hummeln, Ameisen, Wespen, Fliegen, Cicaden und Käfer). Es wird gezeigt, dass viele Insekten partiell endotherm sind und dass ihre Thermoregulationsfähigkeit die der Säuger übertreffen kann. Libellen besitzen die leistungsfähigste Muskulatur des Tierreiches. Ein exzellentes und spannend zu lesendes Buch.

Hennig, W.
Genetik
Springer, Berlin, 1998

Als Standardlehrbuch verfasst. Eigentlich eher als Nachschlagewerk geeignet, denn als durchgängige Lektüre. Viele in Boxen knapp zusammen gefasste Methoden u.ä. Diese sind z.T. nicht gut verständlich. In meinen Augen weniger empfehlenswert.

Hoy, M. A.
Insect Molecular Genetics
Academic Press, New York, 1994

Obwohl vom Titel her auf Insekten bezogen, werden die Grundlagen der Genetik auch ganz allgemein dargestellt. Viele grundlegende Techniken sind hier sehr gut dargestellt, weshalb mir das Buch sehr gefällt. Die Bebilderung ist allerdings auch knapp und nicht sonderlich gut.

Johnston, J. A. + Bennett, A. F. (ed.)
Animals and Temperature
Phenotypic and evolutionary Adaptation
Cambridge Univ. Press, 1996

Eine Sammlung von Aufsätzen von Spezialisten zur Auseinandersetzung von Tieren mit den Temperaturverhältnissen ihrer Umgebung.
Durch einen der Aufsätze bin ich auf die Arbeit von Dallinger 1887 aufmerksam geworden. Auch ist hier ein sehr interessanter Aufsatz von Ruben zur Evolution der Endothermie enthalten, in dem auch erste objektive Belege dafür erbracht werden, dass die Dinosaurier endotherme Organismen waren.

Kitcher, Ph.
Genetik und Ethik
Revolution der Humangenetik und ihrer Folgen
Luchterhand, München, 1998

Eine Übersetzung des 1996 in den USA erschienenen Buches. Es werden zum Teil unglaublich schwer zu entscheidende Fragen behandelt. Diese ergeben sich aus Arten von Erbkrankheiten an die der normale Sterbliche gar nicht denken kann, weil er nie mit ihnen in Berührung kommt. Für solche Erbkrankheiten wird die Frage untersucht, ob man sich darauf testen lassen soll oder nicht und mögliche neue Therapien werden erörtert.

Lodish, H. u.a.
Molekulare Zellbiologie
de Gruyter, Berlin, 1996

Als Standardlehrbuch zur Cytologie verfasst. Drei Kapitel sind im Internet frei zugänglich. Der generelle Aufbau des Buches ist dem von Alberts u.a. sehr ähnlich. Vielfach findet man dieselben Sachverhalte auf ähnlichen Seiten. Ein absolut zu empfehlendes lesenswertes Buch. Die Bebilderung ist wie bei Alberts excellent.

Mayr, Ernst
Die Entwicklung der biologischen Gedankenwelt
Springer, Heidelberg, 1984

Darstellung der Entwicklung biologischer Ideen und Theorien seit der Antike. Insbesondere die Entwicklung der Evolutionstheorien vor und nach Darwin wird ausführlich dargestellt. Danach wird die Entwicklung der Theorie der Vererbung und der genetischen Variation erörtert. Ein hervorragendes Buch, sehr empfehlenswert.

Mayr, Ernst
Artbegriff und Evolution
P. Parey, Hamburg, 1967

Eines der besten Biologiebücher, die ich jemals gelesen habe. Mit äußerster Gründlichkeit wird evolutionsbiologischen Sachverhalten nachgegangen. Hier kann der Leser wirklich biologisch nachdenken lernen. Trotz seines Alters würde ich das Buch ganz dringend empfehlen.

Mayr, Ernst
Evolution und die Vielfalt des Lebens
Springer, Heidelberg, 1978

Es handelt sich hierbei um eine Sammlung von Aufsätzen, die Mayr im Laufe seines Lebens verfasst hat. Dabei handelt es sich um biologische Fragen, die auch in der Philosophie diskutiert werden. Wichtige Themen der Aufsätze sind die Selektion, der Populationsgedanke und das genetische Programm der Arten. Die Aufsätze sind so geschrieben, dass sie auch interessierte Laien und nicht nur Fachleute ansprechen.

Kalthoff, K.
Analysis of Biological
Mc Graw Hill, New York, 1996

Über Kalthoff bin ich an die moderne Entwicklungsbiologie gekommen, weil ich das Inhaltsverzeichnis seines Buches im Internet entdeckt hatte. Ich wartete gespannt auf das Buch. Von der Lektüre war ich absolut hingerissen. Im Prinzip ist das Buch ähnlich aufgebaut wie das von Gilbert. Es hat aber nicht die Bekanntheit erlangt wie Letzteres. Die Entwicklungsbiologie wird in erster Linie für Drosophila und auf molekulargenetischen Niveau abgehandelt. In einigen Kapiteln wird eine größere Tiefe erreicht als im Gilbert.

Karp, G.
Cell and Molecular Biology
Wiley, New York, 1996

Ein wundervolles Buch mit hervorragenden Anbbildungen. Die Kapitel sind sehr klar geschrieben. Ich habe nicht das ganze Buch gelesen, aber die Kapitel über G-Proteine und Krebs sind ausgezeichnet. Sehr zu empfehlen.

Knippers, R.
Molekulare Genetik
Thieme, Stuttgart, 1997

Die 1. Auflage ist sehr bekannt geworden. Inzwischen liegt die 7. Auflage vor, die natürlich vollkommen verändert gegenüber der 1. Auflage ist. Es sind recht gute Abbildungen enthalten. Über den Text kann ich nicht sehr viel sagen, weil ich das Buch bisher nur als zusätzliches Nachschlagewerk benutzt habe.

Krawczak, M.
DNA-Fingerprinting
Spektrum, Heidelberg, 1994

Nach meinem Eindruck liegt eine recht schlechte Übersetzung vor. Der Inhalt ist zwar auf Fingerprinting zugeschnitten, aber oft unverständlich, einige brauchbare schematisierte Abbildungen.

Marshak, D. R. (ed.)
Stem Cell Biology
Cold Spring Harbor, 2001

Eine Monographie, die von einer ganzen Reihe von Spezialisten zu fundamentalen Fragen der Stammzellforschung verfasst wurde. Neben einer Reihe von speziellen Fragen werden hier Keimbahn-, primordiale, embryonale, Trophoblast-, hämatopoietische, neurogene, Leber-, pancreatische und intestinale Stammzellen besprochen.

Müller, W. A.
Developmental Biology
Springer, Heidelberg, 1996

Eines der ersten Bücher, die ich zur Entwicklungsbiologie gekauft habe. Die Entwicklung mehrerer Arten ist so knapp dargestellt, dass ich sie anfangs nur schwer verstanden habe. Es gibt auch eine Übersetzung ins Deutsche, was ich damals nicht gemerkt habe. Inzwischen gibt es auch eine Taschenbuchausgabe, die ich aber nicht kenne.

Nicholl, D.s.T.
Gentechnische Methoden
Spektrum, Heidelberg, 1995

Kurzes und knappes Büchlein zur Einführung in die grundlegenden gentechnologischen Methoden gedacht. Biologische Hintergründe werden nicht behandelt.

Passarge, E.
Taschenatlas der Genetik
Thieme, Stuttgart, 1994

Knappe Übersichtszusammenfassungen im Stile eines Lexikons mit entsprechenden Abbildungen wie bei den anderen Taschenatlanten von Thieme auch. Als Nachschlagewerk für Schüler geeignet.

Raff, A. R.
The Shape of Live
Genes, Development, and Evolution of Animal Form
University Chicago Press, 1996

Beschreibung der Geschichte der evolutiven Entwicklungsbiologie insbesondere um die Jahrhundertwende. Evolutive Betrachtung sämtlicher Körperbaupläne der Metazoen im Tierreich. Tiefreichende Erörterung der Ediacara-Fauna und der möglichen Schlussfolgerungen aus diesen entdeckten Bauplantypen. Überlegungen zur Evolvierbarkeit neuer Körperbautypen und eine Diskussion warum sich seit dem Silur keine grundsätzlich neuen Baupläne im Tierreich entwickelt haben, ganz im Unterschied zum Pflanzenreich, wo wichtige Baupläne erst viel später entstanden sind.
Als Lektüre für jeden interessierten Biologen sehr zu empfehlen.

Wilkins, A. S.
Genetic Analysis of Animal Development
Wiley, New York, 1993

Ausführliche Behandlungen der Entwicklungsbiologie der Maus, von Caenorhabditis elegans und von Drosophila melanogaster. Nur geringe Bebilderung. Ist mir persönlich zu trocken geschrieben, habe daher nur wenig in dem Buch gelesen.

Willmer, P., Stone, G., Johnston, J.
Environmental Physiology of Animals
Blackwell Science, Oxford, 2000

Nach diesem Lehrbuch werden neuerdings viele Vorlesungen in den USA abgehalten, weshalb ich es mir angeschafft habe, obwohl ich reichlich Bücher zu dem Thema besitze. Ich habe erst einige Kapitel zur Wärmeökologie gelesen, die auch wirklich moderner sind als in den Büchern, die ich sonst so gelesen habe.

Wolpert, L. u.a.
Principles of Development
Oxford University Press, 1998
Es liegt eine deutsche Übersetzung vor.

Für Undergraduates geschrieben. Vom Inhalt und Schwierigkeitsgrad für Oberstufenschüler geeignet, die sich das Lesen von englischen Texten zutrauen (Inzwischen liegt eine deutsche Übersetzung vor, die in unserer Schulbibliothek auch vorhanden ist). Die Entwicklungsbiologie wird ausgehend von historischen Konzepten über Modellsysteme, die dann anschließend im Detail behandelt werden, dargelegt. Eine exzellente Bebilderung mit hervorragend schematisierten Abbildungen. Auch die Entwicklung der Pflanzen wird molekulargenetisch besprochen.

Wood, W., B.
The Nematode Caenorhabditis elegans
Cold Sprig Harbor, New York, 1988

Eine Monographie zum Modellorganismus C. elegans, die von den verschiedensten Spezialisten verfasst wurde. Es werden die Biologie, Genetik, Anatomie, Embryologie, Muskulatur, Nervensystem, Larven, Zelllinien der Art behandelt. Alle zu dem Zeitpunkt bekannten Gene sind in einer Liste zusammen gestellt.

Kontakt: Mario.Hupfeld@uni-konstanz.de

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